Freitag, 11. Mai 2007
Männer klicken
Frau Stella hat sich durchgerungen dem Zufall ein Schnippchen zu schlagen.
Nun ist es offiziell:
Frau Stella ist auf Freiersfüßen.
Und wie das in der heutigen Zeit so ist und ihrer Lebenssituation entspricht, versucht sie es nun erstmal mit Männer klicken.
Ernstgemeinte Vorschläge nimmt sie aber auch hier gerne entgegen. :-)

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Donnerstag, 10. Mai 2007
G 6 Treffen oder besser nicht
Jetzt ist diplomatisches Geschick gefragt.

Bald hat das Monster seinen sechsten Geburtstag. Monsters Oma und Opa wollen kommen. Das ist schön. Und das Monster freut sich schon.
Aber der Monsterpapa-Ex kann überhaupt nicht mit Herrn Papa. So sehr überhaupt nicht, dass er schon bei der Vorstellung durchdreht, er könne Herrn Papa bei der Monsterübergabe begegnen. Er hat Herrn Papa schon sicherlich 3-4 Jahre nicht mehr gesehen.
Schon jetzt, mehr als 14 Tage vorher, meint man die brodelnde Lava unter der Oberfläche des Monsterpapas spüren zu können und seine Haut zeigt bedenkliche Risse.
Der Monsterpapa besteht darauf, den ganzen Tag mit dem Monster zusammen zu sein und an ein gemeinsames Feiern ist eh nicht zu denken.

Frau Stella läßt ihm den Vortritt. Nichts findet Frau Stella schlimmer als, wenn Erwachsene sich um ihr Kind reissen. Zerrissen wird am Ende immer das Kind. Das hat das Monster nicht verdient.

Damit es am Geburtstag zu keinen Ausschreitungen kommt wird Frau Stella einige Sicherheitsmaßnahmen, wie zum Beispiel Absperrgitter und Sichtblenden, an ihrer Wohnung installieren müssen, um das Monster gefahrlos an den Monsterpapa übergeben zu können.
Sehr wahrscheinlich muss dann doch noch ein neutraler Übergabeort vereinbart werden, der ausserhalb der Sicherheitsbannmeile von 500 m rund um Frau Stellas Wohnung ist.

Am Geburtstag selber werden Monster, Oma, Opa und Frau Stella ein kurzes, aber sicher lustiges Geburtstagsfrühstück mit dem Monster haben, dann kommt ein Lockruf und Punkt Zehn stehen Frau Stella und das Monster am Treffpunkt. Der Monsterpapa wird aussteigen, sich mit hektischen Blicken nach dem Feind suchend umschauen und dann mit dem Monster gen Dinopark verschwinden. Das Monster wird sicher einen schönen Tag haben. Da ist sich Frau Stella sicher.
Und Frau Stella?
Frau Stella feiert dann einfach die anderen 364 Tage mit ihm.

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Heute was gelernt
Salz sollte nicht vor dem Kochen ins Nudelwasser geschüttet werden, da Salz den Siedepunkt des Wasser erhöht und folglich Salzwasser länger braucht, um zu kochen als Leitungswasser.

Achtung, diese Aussage ist ungeprüft und beruht auf Treu und Glauben. Aber eine diplomierte Ökotrophologin wird wohl schon wissen, was sie sagt.

Da Nudeln Frau Stellas Hauptnahrungsmittel sind, wird sich somit ab Morgen ihre Energiebilanz drastisch verbessern und ihr Gewissen bald so leicht sein, dass sie wie ein Engel davon schwebt schweben würde, wenn da nicht diese verdammte Blogsucht wäre, die sie dazu zwingt, stundenlang energiefressende Geräte in Benutzung zu haben.

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Montag, 7. Mai 2007
Stöckchen mit Leichennostalgie
Frau Schönerwohnen hat Frau Stella ein Stöckchen in den Keller geworfen und sich nach den Leichen darin erkundigt. Echt alte CDs besitzt Frau Stella nicht, denn Frau Stellas aktive Musikkonsumentenzeit lag noch vor der CD Ära. Deshalb hat sie sich auf den Bauch gelegt,im untersten Regalfach unter einer zentimeterdicken Staubschicht verborgen nach ihrer Plattensammlung gefischt und nach Leichen gesucht.
Was muss ich sagen, Frau Stella hat keine gefunden.
Eine Zeit lang überlegte sie noch, ob sie eventuell Vollenweider und Phil Collins als peinlich denunzieren solle, aber sie kann es nicht.
Jede Musik ist in ein Stück Lebenszeit von Ihr eingebrannt, gehört dazu, gehört zu ihr und das Hören derselben, bringt sie wieder zurück in diese Zeit. Musik hören ist Zeitreisen.

Ach, wie humorlos Frau Stella doch manchmal ist.



Beim Stöbern aber ist Frau Stella auf manche Perle gestoßen, die sie schon lange vergessen hatte.
Wunderbare Musik.
Dino Saluzzi zum Beispiel, der so wunderbar Bandoneon spielt.
Oder Tir na nog, die Frau Stellas pupertierende Seele streichelten.
Auch von John Mayall fühlte sie sich verstanden damals, irgendwo ganz tief drinnen.
Schrill und schräg dagegen das sogenannte linksradikale Blasorchester.
Einfach gandios. Wieso konnte sie die nur vergessen?
Und Werner Pirchner ein göttlichkomischer alpenländischer Komponist.
Und nun schwelgt Frau Stella in Nostalgie.
Gut, wenn man manchmal nach Leichen im eigenen Keller suchen geht.
Danke fürs Stöckchen.

Ein bisschen in den Untiefen wühlen sollen:
Frau Morphine
Frau Petersilie
Frau Giselle
Vielleicht finden sie ja, quasi als Nebenprodukt, auch die vergessene, schönen Musik, neben der Peinlichen.

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