Mittwoch, 17. Januar 2007
Eintauchen
Es wird wieder an einem neuen Theaterstück(Vorschau) geprobt und das bedeutet für Frau Stella eintauchen.
Eintauchen in eine andere Welt mit einer anderen Zeit und anderen Regeln, die immer wieder neu erfunden werden müssen. Probenzeit bedeutet ein riesiges Puzzle zu spielen. Ein Puzzle aus den verschiedensten Teilchen. Aus Geschichten, Farben, Licht, Klängen, Bewegung, Gegenständen, Figuren, Text, Geschwindigkeit, Stille und so vielem mehr, das es in Worte zu fassen, Frau Stella unmöglich ist.
Genau dieser Prozess des Theaterstückentwickelns ist auch das Thema des neuen Stückes. Eine spannende Dopplung, eine echte Herausforderung...



...und es macht Frau Stella selig.

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Montag, 15. Januar 2007
Die kleinen Mysterien des Alltags (1)
Wie kommt das, dass, wenn man Kleidungsstücke und einen Bettbezug nacheinander in die Waschmaschine steckt, sämtliche Klamotten nach dem Waschgang immer tief in dem Bettbezug stecken?

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Montag, 15. Januar 2007
Frau Stella spielt wieder










Yeah!

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völlig unwichtige, aber bemerkenswerte Momente (1)
"wahuwahuwawawahuwahuwahuwawawahu...."
schallt es dumpf hinter Frau Stellas Rücken. Frau Stella ist eigentlich nicht gewillt dem Wahua Raum zu geben, denn sie ist beschäftigt. Mit Stöpseln in den Ohren und einer Partitur von Bachs Johannes Passion vor der Nase lernt sie, schliesslich muss sie das Werk bis Anfang März perfekt können, wenn ihr Chor in der grossen Kathedrale von Braga in Portugal die Passion singen wird. Also Käseglocke. Frau Stella will ihre Ruhe.
"wahuwahuwawawahuwahuwahuwawawahu...."
Soll das "Spiel mir das Lied vom Tod" sein?
Frau Stella ist abgelenkt. An Lernen nicht zu denken.
Der völlig betrunkene Mann, der dieses Lied in sein Bierdosenmikro schmettert , erregt allgemeine Heiterkeit, das sieht Frau Stella in den Gesichtern ihrer Gegenüber und aus den Augenwinkeln bemerkt sie zwei junge Mädels.
Ein Mädel streckt dem Barde ein Handy entgegen und filmt ihn belustigt, der wiederum jetzt zu Liebeslieder übergeht und die Mädchen direkt besingt. Ein Mann mit Schirm bietet mit einer drohenden Geste zum Sänger den Mädels Geleitschutz.
Frau Stella weiss nicht, wen sie schlimmer findet, den Sänger oder die zum Teil sehr fies lachenden Menschen, um sie herum.
Die U-bahn kommt. Frau Stella steigt ein. Während der Zug losfährt, fährt ein Stück leicht bösartiger Heiterkeit in den Gesichtern der Fahrgäste mit.
Und endlich kann Frau Stella sich wieder in ihre Noten versenken.

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