Sonntag, 7. Januar 2007
Stoische Gelassenheit
Etwas altklug war ihre Stimme, während sie uns die Richtung wies. "Jetzt linksherum abbiegen dann in 200 m rechts", aber sie kannte sich wenigsten aus. Auch reagierte sie sehr empört mit einem "Achtung", wenn unser Fahrer nur einen Tick zu schnell fuhr. Ansonsten verlief die Fahrt ruhig und das Monster schlief, da es auch schon so spät war und das Monster eh fast immer in Autos einschläft, ein. Diese Tatsache änderte alles, konnten Frau Stella und ihr Monster ja nicht mehr einfach bei der nächsten U-Bahn Haltestelle herausgelassen werden, sondern mussten nach Hause gefahren werden.
Frau Stella freute sich diebisch auf den Moment der ersten Irritation."In 200 m rechts abbiegen", "In 200 m rechts abbiegen!".Wir fuhren geradeaus. Hilflos rotierte sie und man sah ihr an, wie sie schnell nach einer neuen Route sann."Bei der nächsten Kreuzung scharf rechts abbiegen" Sie rang mit ihrer Fassung, als das Auto links abbog, blieb aber äusserlich ruhig. Spätestens jetzt hätte Frau Stella, wäre sie an ihrer Stelle gewesen, dem Fahrer das Steuer aus der Hand gerissen und ihn zur Umkehr gezwungen. Sie aber blieb ruhig, auch wenn sie innerlich fast verglühte und versuchte mit, der ihr eigenen sturen Art, ihrem Ziel treu zu folgen und Alle einigermassen heil durch die Wirrungen des Lebens zu schleusen.
Schon bewundernswert! Irgendwie.

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Samstag, 6. Januar 2007
Foodstylist
Da hat das Monster doch heute einen Hamburger selbst hergestellt. Zutaten: eine Scheibe Schwarzbrot in Ermangelung eines Brötchens, süsser Senf, Ketchup und ein paar Weintrauben, da kein Salat im Kühlschrank zu finden war und Weintrauben auch grün sind.
Alles wurde dann fachgerecht übereinander gestapelt und mit Freude herzhaft reingebissen.
Als das Schwarzbrot aber unter der Last der Weintrauben auseinanderbrach, verschwand der Hamburger kurzerhand im Kühlschrank und das Monster stürzte sich auf den, von Frau Stella liebevoll hergestellten, Milchreis.
Mal sehen, wie lange der Hamburger nun im Kühlschrank bleiben wird...

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Freitag, 5. Januar 2007
Das hat man nun davon
Das hat man nun davon, da redet man in seinem Blog von einer vergammelten Mandarine und schon hat man sich einen Search Request: vergammelte Frau eingehandelt.

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Ein schönes Weihnachtsgeschenk
Die Frau Mama hat der Frau Stella zu Weihnachten eine CD geschenkt."Songs from the labyrinth"
Sting singt John Dowland (1563-1626)
Und da die Musik so gut zum Wetter meiner Stimmung passt, hier eine kleine Kostprobe:
10 dowland_ fine knacks for ladies (mp3, 2,595 KB)

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Verkabelt
Frau Stella ist gerade verkabelt und wird wohl in Zukunft auch häufiger verkabelt am Computer sitzen.
Ihr grandioser Schmerztherapeut hat noch eine weitere Therapie aus seinem Ärmel gezaubert und ihr ein OmniTens plus verschrieben.
Ein Gerät, das Frau Stella kleine Stromstösse durch die Nackenmuskeln schickt.
Und so zuckt und vibriert es gerade im Nacken und eine angenehme Wärme breitet sich über den ganzen Körper aus.
Darf man Ärzte knutschen oder ist das unangebracht?

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