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Mittwoch, 2. Mai 2007
Heute nicht
frau stella, 19:58h
Heute wird hier nicht gebloggt.
Heute muss Frau Stella lernen, lernen, lernen...
...und wer mich dabei erwischt, wenn ich irgendwo kommentiere oder ähnlich ablenkendes mache, der klopfe mir ruhig auf die Finger...
Heute muss Frau Stella lernen, lernen, lernen...
...und wer mich dabei erwischt, wenn ich irgendwo kommentiere oder ähnlich ablenkendes mache, der klopfe mir ruhig auf die Finger...
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Dienstag, 1. Mai 2007
Versuche...
frau stella, 22:55h
...einen Truthahn zu fotographieren...




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Monsterspruch des Tages #4
frau stella, 22:36h
Das Monster mit coolem Ausdruck in der Stimme:
"Bist du verdammt, oder siehst du gerade, was du träumst!"
"Bist du verdammt, oder siehst du gerade, was du träumst!"
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Monsterspruch des Tages #3
frau stella, 22:32h
"Guck mal, da sind Affen mit mit einem Gehirnpopo!"ruft das Monster.
"Das sind Paviane.", erklärt Frau Stella. Das Monster schaut Frau Stella grinsend an und erwidert:" Nein, das sind Poviane!"

"Das sind Paviane.", erklärt Frau Stella. Das Monster schaut Frau Stella grinsend an und erwidert:" Nein, das sind Poviane!"

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Gedanken zum 1.Mai
frau stella, 02:16h
Heute ist der 1.Mai und Frau Stella macht sich Gedanken darüber, was sie denn Schönes mit dem Monster unternehmen könnte.
Eine Tour mit dem Boot über die Elbe? Oder ins Niendorfer Gehege?
Früher, als sie noch jung war, da war es ziemlich klar, was sie am 1.Mai zu tun hatte. Am 1.Mai da ging Frau Stella demonstrieren. Zu erst mit Frau Mama und Herrn Papa "wacht auf, verdammte dieser Erde..." singend und später dann mit den Freunden im schwarzen Block (das heisst eigentlich immer nur ihn deren Nähe, denn so richtig dazugehörend fühlte sie sich dort auch nicht) "...keine Macht für niemand".
Wo ist Frau Stella das verloren gegangen, das politische Engagement und wann? Sie weiß es nicht so genau.
"Alles ist politisch", höre ich sie sich rechtfertigen," Monster erziehen zum Beispiel und die Arbeit im Theater auch..." Natürlich hat sie da recht. Alles was man tut und wie man es tut, bewegt letztendlich etwas, so wie der berühmte Flügelschlag des Schmetterlings, aber wann, wo und wieso ist ihr aktives politisches Engagement verschwunden? Wann hat es den schalen Geschmack des Lächerlichen bekommen. Wann überkam sie das Gefühl nicht mehr demonstrieren zu können, weil es eine überholte, sinnlose Form des Protestes sei, ohne nur im Ansatz eine neue Idee für eine andere Form zu haben. Wann erstickte ihre Utopie, ertränkt in Machtlosigkeit?
Frau Stella denkt zurück. An ihre letzten Demos gegen den Golf Krieg, Samba trommelnd inmitten tausender Mitstreiter, denkt an dieses kurzzeitige Wir-Gefühl, das in den Wochen auf der Strasse entstand, an dieses vielbeinige Wesen, das sich machtvoll durch die Strassen walzte. " ...Bürger lasst das glotzen sei, kommt herunter reiht euch ein..."
Und dann schießen ihr Erinnerungen wild durch den Kopf, immer gepaart mit einem Geruch von Aufbruch und Freiheit. Wie Frau Stella, zum Beispiel, gegen eine Autobahn quer durch Frankfurts Grüngürtel kämpfend, auf einem Baum saß und ihr von einem hämisch grinsenden Arbeiter die Äste unter dem Hintern weggesägt wurden. Welche panische Angst sie hatte und was für einen Stolz. Und dann das frustrierende Gefühl doch nichts aufhalten zu können, keine Autobahn, nichts,, verzögern vielleicht, aber nicht aufhalten. Dann die Arbeit in den vielen Gremien in der Landesschülervertretung, zäh, aber es tat sich auch was, manchmal. Oder dieses wunderbare Philosophieren, über "Gott" und die Welt in den anarchistischen Zirkeln. Grosse Gedanken, schöne Gedanken....
Da schlummert eine Sehnsucht in Frau Stella nach diesem Wir-Gefühl, nach Aufbruch und Freiheit, nach Utopie leben.
Noch findet Frau Stella das fehlende Glied nicht, das ihr politisches Leben so änderte. Eine Sprachlosigkeit gähnt ihr schwarz entgegen. Ein 15 Jahre grosses Loch.
Frau Stella muss wohl forschen gehen.
Und doch irgendetwas kündigt sich an, ein hauchdünner Seidenfaden einer Veränderung blitzt ab und zu auf. Frau Stella kann es noch nicht greifen, nicht benennen. Ein Haltungswechsel der Gefühle, vielleicht.
Eine Tour mit dem Boot über die Elbe? Oder ins Niendorfer Gehege?
Früher, als sie noch jung war, da war es ziemlich klar, was sie am 1.Mai zu tun hatte. Am 1.Mai da ging Frau Stella demonstrieren. Zu erst mit Frau Mama und Herrn Papa "wacht auf, verdammte dieser Erde..." singend und später dann mit den Freunden im schwarzen Block (das heisst eigentlich immer nur ihn deren Nähe, denn so richtig dazugehörend fühlte sie sich dort auch nicht) "...keine Macht für niemand".
Wo ist Frau Stella das verloren gegangen, das politische Engagement und wann? Sie weiß es nicht so genau.
"Alles ist politisch", höre ich sie sich rechtfertigen," Monster erziehen zum Beispiel und die Arbeit im Theater auch..." Natürlich hat sie da recht. Alles was man tut und wie man es tut, bewegt letztendlich etwas, so wie der berühmte Flügelschlag des Schmetterlings, aber wann, wo und wieso ist ihr aktives politisches Engagement verschwunden? Wann hat es den schalen Geschmack des Lächerlichen bekommen. Wann überkam sie das Gefühl nicht mehr demonstrieren zu können, weil es eine überholte, sinnlose Form des Protestes sei, ohne nur im Ansatz eine neue Idee für eine andere Form zu haben. Wann erstickte ihre Utopie, ertränkt in Machtlosigkeit?
Frau Stella denkt zurück. An ihre letzten Demos gegen den Golf Krieg, Samba trommelnd inmitten tausender Mitstreiter, denkt an dieses kurzzeitige Wir-Gefühl, das in den Wochen auf der Strasse entstand, an dieses vielbeinige Wesen, das sich machtvoll durch die Strassen walzte. " ...Bürger lasst das glotzen sei, kommt herunter reiht euch ein..."
Und dann schießen ihr Erinnerungen wild durch den Kopf, immer gepaart mit einem Geruch von Aufbruch und Freiheit. Wie Frau Stella, zum Beispiel, gegen eine Autobahn quer durch Frankfurts Grüngürtel kämpfend, auf einem Baum saß und ihr von einem hämisch grinsenden Arbeiter die Äste unter dem Hintern weggesägt wurden. Welche panische Angst sie hatte und was für einen Stolz. Und dann das frustrierende Gefühl doch nichts aufhalten zu können, keine Autobahn, nichts,, verzögern vielleicht, aber nicht aufhalten. Dann die Arbeit in den vielen Gremien in der Landesschülervertretung, zäh, aber es tat sich auch was, manchmal. Oder dieses wunderbare Philosophieren, über "Gott" und die Welt in den anarchistischen Zirkeln. Grosse Gedanken, schöne Gedanken....
Da schlummert eine Sehnsucht in Frau Stella nach diesem Wir-Gefühl, nach Aufbruch und Freiheit, nach Utopie leben.
Noch findet Frau Stella das fehlende Glied nicht, das ihr politisches Leben so änderte. Eine Sprachlosigkeit gähnt ihr schwarz entgegen. Ein 15 Jahre grosses Loch.
Frau Stella muss wohl forschen gehen.
Und doch irgendetwas kündigt sich an, ein hauchdünner Seidenfaden einer Veränderung blitzt ab und zu auf. Frau Stella kann es noch nicht greifen, nicht benennen. Ein Haltungswechsel der Gefühle, vielleicht.
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Sonntag, 29. April 2007
Zittern
frau stella, 23:17h
Frau Stella hat heute einen Schlag gekriegt. So einen Echten aus der Steckdose, als sie einen Scheinwerfer testen wollte. Der Schutzengel stand zum Glück gleich neben dran und so hat sich Frau Stella nur fürchterlich verjagt und musste erst einmal ein Arbeitspäuschen einlegen.
Ab morgen nämlich beginnen die Endproben. Nur noch eine Woche bis zur "Premiere", die in diesem Fall "öffentliche Probe" heissen wird.
Frau Stella ist sich deshalb nicht so ganz sicher, ob ihre Hände immer noch aufgrund des Stromschlages oder vielmehr schon wegen der kommenden Premiere zittern.

Ab morgen nämlich beginnen die Endproben. Nur noch eine Woche bis zur "Premiere", die in diesem Fall "öffentliche Probe" heissen wird.
Frau Stella ist sich deshalb nicht so ganz sicher, ob ihre Hände immer noch aufgrund des Stromschlages oder vielmehr schon wegen der kommenden Premiere zittern.

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