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Samstag, 4. November 2006
Auf gehts
frau stella, 15:50h
Die Stimme schleimt noch etwas, hoffentlich geht das weg, ich gehe nämlich jetzt zum Singen. ;-) Danke
(wenn ihr wissen wollt wo, dann guckt zum 28.10. 06 da habe ich alle Daten hingeschrieben, ich weiss nämlich gerade nicht, wie ich es schaffe einen Link innerhalb meiner eigenen Seite zu schaffen, hat da einer einen Hinweis?)
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Jahresendrecycling
frau stella, 12:12h

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu.
Die grossen Wandkalender haben nun bald ihren Dienst getan und ein Ende in den Mülltonnen naht.
Frau Stella mag das Enden nicht.
Deshalb will sie ihnen nun zeigen, wie man aus einem Wandkalender viele kleine Schächtelchen zum Verpacken der Weihnachtsgeschenke macht, die wiederum viel zu schön sind, sie einfach wegzuschmeissen.
Damit haben sie dann zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen, sie sind Balast los, ohne ihn wegschmeissen zu müssen und sie haben anderen eine Freude bereitet. Zum Papierschachtelrecycling wird sich Frau Stella später Gedanken machen.
Nun gut fangen wir an:


Suchen wir uns erst einmal ein schönes Kalenderblatt heraus.
Aus diesem Blatt schneiden wir dann zwei gleichgrosse Quadrate aus (1).
Beachten sollte man, dass Vorder- und Rückseite des Blattes zu sehen sein wird. Gegenbenenfalls kann man noch ein anderes Blatt auf die Rückseite kleben, um andere Motivkombinationen zu bekommen.
Die nun folgenden Arbeiten werden an jedem Blatt ausgeführt.
Zuerst knicken wir das Quadrat in der Mitte(2).


Dann von der Mitte des geknickten Blattes nochmal in der Mitte, um eine Falzlinie zu bekommen(3). Dann werden auf einer der offenen Blattflügel die Enden zur Falzlinie hin geknickt(4).


Wieder alles, bis auf die "Eselsohren", öffnen(5).
Quer zu den existieren Falzlinien werden nun die Blattflügel zur Mitte hin geknickt(6).


Nun bringen wir das Blatt wieder in die Position 4 und knicken an der geschlossenen Seite des Blattes zwei"Eselsohren" zur Mitte des Blattes hin.


Der Flügel mit den "Eselsohren" wird nun auf die anderen "Eselsohren" geklappt, sodass eine Lasche entsteht.


Diese Lasche nun hochklappen. fertig ist die erste Hälfte der Schachtel.
Nun noch die zweite Hälfte auf die gleiche Weise herstellen.

Die zwei Schachtelhälften werden nun vorsichtig ineinandergeschoben.
Einen Deckel für die Schachtel kann man bekommen in dem man eine Zweite Schachtel nach demselben Muster wie oben herstellt, nur muss das Quadrat cirka einen Zentimeter grösser sein.

Frau Stella wünscht viel Spass beim Recycling.
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Freitag, 3. November 2006
Gutgehenlassen
frau stella, 11:45h
Gleich lässt es sich Frau Stella wieder gut gehen, sie hat nämlich einen wunderbaren Neurologen, der meint, ihre häufigen Kopfschmerzen würden nur weggehen, wenn sie sich so richtig entspanne und hat ihr deshalb Massagen verschrieben.
Und es hilft tatsächlich und das schon nach zwei Anwendungen. Grandios.
Und es hilft tatsächlich und das schon nach zwei Anwendungen. Grandios.
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Donnerstag, 2. November 2006
Unbedingt lesen
frau stella, 00:08h
Herr Bomec hat einen sehr berührenden Text über einen Besuch in Auschwitz geschrieben, den ich allen ans Herz lege zu lesen.
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Der erste November
frau stella, 22:52h
Frau Stella hat sich ein neues Handy bestellt. Es kostet ja nichts und ausserdem gekommt man obendrein auch noch ein Ipod nano geschenkt. Ein Schnäppchen also. Gestern kam nun das Handy mit dem Handyvertrag, den Frau Stella unterzeichnen sollte. Dazu gab es aber noch ein paar Fragen. Frau Stella also schnappt sich den Hörer und wählt die Firma an.".... telefonisch sind wir Montags bis Freitags von neun Uhr dreissig bis siebzehn Uhr zu erreichen.." säuselt die Anrufbeantworterstimme in ihr Ohr. Es ist kurz vor halb zehn. Zehn Minuten später. Wieder dieselbe Stimme am Apparat. "Nun gut, versuche ich es später nochmal", denkt sich Frau Stella und wendet sich wieder ihrem Job zu. Ein nächster Versuch erfolgte so gegen elf und war wieder erfolglos. Böse Ahnungen stiegen in ihr auf.
Ist diese Firma vielleicht nur ein Betrügerladen, der armen Kunden Verträge abluchst und sich dann aus dem Staub macht. Wenn, dann hätte Frau Stella gerade mal noch Glück gehabt, sie hat ja noch nichts unterschrieben. Aber vielleicht ist in dieser kleinen Münchner Firma ja nur ein personeller Engpass, weil fünf Leute vom Personal einer Grippe erlegen sind und sie deshalb nicht ans Telefon gehen konnten. Frau Stella grübelte und grübelte. Und dann dämmerte es Frau Stella allmälig und eine dumpfe Wut bahnte sich langsam den Weg ins Freie.
"Die haben heute einen Feiertag, die Münchner, die blöden, die, nur weil die da alle Katholiken sind, da unten im Süden und nichts besseres zu tun haben, als ständig Feiertage abzufeiern und Brückentage zu nehmen und deswegen telefoniere ich mir hier die Finger wund und überhaupt ich brauche heute meine Informationen...."
Aber was bleibt Frau Stella übrig, als noch einen Tag länger auszuharren, ihr Handy noch nicht auszupacken und liebevoll ans Netzgerät anzuschliessen, um es mit Strom zu füttern. Noch einen Tag länger muss es nun leblos in der Kiste liegen, das Handy, das arme.
Und Frau Stella hatte sich schon so gefreut.
Ist diese Firma vielleicht nur ein Betrügerladen, der armen Kunden Verträge abluchst und sich dann aus dem Staub macht. Wenn, dann hätte Frau Stella gerade mal noch Glück gehabt, sie hat ja noch nichts unterschrieben. Aber vielleicht ist in dieser kleinen Münchner Firma ja nur ein personeller Engpass, weil fünf Leute vom Personal einer Grippe erlegen sind und sie deshalb nicht ans Telefon gehen konnten. Frau Stella grübelte und grübelte. Und dann dämmerte es Frau Stella allmälig und eine dumpfe Wut bahnte sich langsam den Weg ins Freie.
"Die haben heute einen Feiertag, die Münchner, die blöden, die, nur weil die da alle Katholiken sind, da unten im Süden und nichts besseres zu tun haben, als ständig Feiertage abzufeiern und Brückentage zu nehmen und deswegen telefoniere ich mir hier die Finger wund und überhaupt ich brauche heute meine Informationen...."
Aber was bleibt Frau Stella übrig, als noch einen Tag länger auszuharren, ihr Handy noch nicht auszupacken und liebevoll ans Netzgerät anzuschliessen, um es mit Strom zu füttern. Noch einen Tag länger muss es nun leblos in der Kiste liegen, das Handy, das arme.
Und Frau Stella hatte sich schon so gefreut.
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Schnee
frau stella, 08:26h
"Liegt schon Schnee, Mama?"
"Nein, aber es soll heute so kalt werden, dass vielleicht Schnee fällt."
"Mama", bettelt das Monster,"mach das Schnee fällt."
"Das liegt nicht in meiner Macht." entgegnet Frau Stella.
"Ich weiss, das macht Jesus, aber der ist ja schon tot"
"Nein, aber es soll heute so kalt werden, dass vielleicht Schnee fällt."
"Mama", bettelt das Monster,"mach das Schnee fällt."
"Das liegt nicht in meiner Macht." entgegnet Frau Stella.
"Ich weiss, das macht Jesus, aber der ist ja schon tot"
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