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Mittwoch, 18. Oktober 2006
Kampfansage
frau stella, 00:58h
Das kleine Monster von Frau Stella hat immer noch Angst und jeden Abend hört sie den gleichen Satz "Mama, du weisst schon (bedeutsamer Blick und Spannungspause)... das siebte Siegel!"
Frau Stella macht sich natürlich Sorgen und ausserdem würde sie auch gerne einmal wieder die Nächte alleine in ihrem Bett verbringen.
Wie kann man bloss so einem kleinen Monster Werkzeuge an die Hand geben, die es ihm ermöglichen, sich dieser bösen Geister zu erwehren?
Dann fiel Frau Stella eine kürzlich gehörte Geschichte einer Kollegin ein.
"Du, Monster, wie findest du die Idee, wenn du dich Nachts unter so eine Art Käseglocke legst und dann kommt das Skelett, sieht dich, will zu dir und haut sich an dem Glas die Nase platt. Das sieht sicher lustig aus und du kannst ihn auslachen und das ist dem Skelett dann so peinlich, dass es für immer verschwindet"
"Geht nicht, weil da komme ich ja selber nicht mehr raus, wenn ich mal pinkeln muss.."
"Aber, du hast doch den Durchblick"
(Den Durchblick hat das Monster schon lange, damit kann es durch Dinge sehen und schummeln und so weiter. Das Monster hat Frau Stella mal erklärt, wie es das Prinzip entdeckt hat:"halte deinen Finger vor dein Gesicht und schaue mit beiden Augen darauf, dann kannst du durch den Finger hindurchsehen.")
"Ah"singt das Monster förmlich entnervt über Frau Stellas Unwissenheit und dreht die Augen nach oben" damit können doch nur die Augen raus, aber nicht der Körper"
Also, Idee fehlgeschlagen.
Neuer Anlauf.
" Aber du hast doch auch noch die Powerkraft..."
"..ja, und den Laserblick, die Megakrallen und den Fussdüsenantrieb..." Dabei fuchtelte das Monster wild an sich herum , um all die Funktionen, die sich praktischerweise ein und ausfahren lassen, vorzuführen.
" Na, dann brauchst du dich doch gar nicht zu fürchten, dagegen kann das Skelett doch gar nichts ausrichten."
Frau Stellas Gegenüber macht ein zerknautschtes Gesicht. " Leider doch, denn meine Lavapistole ist kaputt, keine Batterien mehr..."
"Wir können dann doch Batterien kaufen"
"Ne, das sind ganz Besondere und die sind in einer Schatztruhe eingesperrt und der Schlüssel ist verloren gegangen..."
Nach einigem hin und her fanden wir den Schlüssel und auch die Schatztruhe, in der sich allerlei wertvolle Batterieedelsteine, Münzchips und ein Bausatz für eine Laserlavaweitschussmaschine befanden.
Einige Stunden später war die Maschine dann schussbereit am Eingang des Kinderzimmers installiert.
Nun schläft das Monster, neben ihm ein paar Stöcke, als Schalthebel und Fernzünder, und Frau Stella hofft, dass die Maschine funktioniert.

Das Innenleben der Maschine

die Maschine in Aufstellung
Frau Stella macht sich natürlich Sorgen und ausserdem würde sie auch gerne einmal wieder die Nächte alleine in ihrem Bett verbringen.
Wie kann man bloss so einem kleinen Monster Werkzeuge an die Hand geben, die es ihm ermöglichen, sich dieser bösen Geister zu erwehren?
Dann fiel Frau Stella eine kürzlich gehörte Geschichte einer Kollegin ein.
"Du, Monster, wie findest du die Idee, wenn du dich Nachts unter so eine Art Käseglocke legst und dann kommt das Skelett, sieht dich, will zu dir und haut sich an dem Glas die Nase platt. Das sieht sicher lustig aus und du kannst ihn auslachen und das ist dem Skelett dann so peinlich, dass es für immer verschwindet"
"Geht nicht, weil da komme ich ja selber nicht mehr raus, wenn ich mal pinkeln muss.."
"Aber, du hast doch den Durchblick"
(Den Durchblick hat das Monster schon lange, damit kann es durch Dinge sehen und schummeln und so weiter. Das Monster hat Frau Stella mal erklärt, wie es das Prinzip entdeckt hat:"halte deinen Finger vor dein Gesicht und schaue mit beiden Augen darauf, dann kannst du durch den Finger hindurchsehen.")
"Ah"singt das Monster förmlich entnervt über Frau Stellas Unwissenheit und dreht die Augen nach oben" damit können doch nur die Augen raus, aber nicht der Körper"
Also, Idee fehlgeschlagen.
Neuer Anlauf.
" Aber du hast doch auch noch die Powerkraft..."
"..ja, und den Laserblick, die Megakrallen und den Fussdüsenantrieb..." Dabei fuchtelte das Monster wild an sich herum , um all die Funktionen, die sich praktischerweise ein und ausfahren lassen, vorzuführen.
" Na, dann brauchst du dich doch gar nicht zu fürchten, dagegen kann das Skelett doch gar nichts ausrichten."
Frau Stellas Gegenüber macht ein zerknautschtes Gesicht. " Leider doch, denn meine Lavapistole ist kaputt, keine Batterien mehr..."
"Wir können dann doch Batterien kaufen"
"Ne, das sind ganz Besondere und die sind in einer Schatztruhe eingesperrt und der Schlüssel ist verloren gegangen..."
Nach einigem hin und her fanden wir den Schlüssel und auch die Schatztruhe, in der sich allerlei wertvolle Batterieedelsteine, Münzchips und ein Bausatz für eine Laserlavaweitschussmaschine befanden.
Einige Stunden später war die Maschine dann schussbereit am Eingang des Kinderzimmers installiert.
Nun schläft das Monster, neben ihm ein paar Stöcke, als Schalthebel und Fernzünder, und Frau Stella hofft, dass die Maschine funktioniert.

Das Innenleben der Maschine

die Maschine in Aufstellung
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Montag, 16. Oktober 2006
Das Monster dehydriert
frau stella, 18:19h
Frau Stellas Monster dehydriert langsam und wenn es jetzt nicht bald, nach der Gabe eines Vomex-zäpfchens, zu dem Frau Stella das Monster nur mit Engelszungen überreden konnte, etwas Flüssiges bei sich behält, dann muss Frau Stella wohl oder übel mit dem Monster ins Krankenhaus.
Frau Stella musste schon mal mit dem Monster ins Krankenhaus, da hatte es eine Mastoiditis (eine Mittelohrentzündung, deren Eiter sich den Weg durch den Schädel bis hinter das Ohr gesucht hat).
Vier Tage lang wurde es mit Antibiotikainfusionen malträtiert, die über eine Braunüle in seinen kleinen Körper gelangten. Und jeden Tag musste eine neue Braunüle gelegt werden, da diese ständig rausrutschten.
Krankenhaus ist ein Alptraum und nun dräut (?) es wieder.
Womit hat Frau Stella das verdient? Ist das etwa seine Rache, für ihre ketzerische Reliquienaktion. Aber er ist doch gar nicht für sie zuständig, denn sie ist ja gar kein Mitglied seines Vereins.
Also, wer auch immer Frau Stella und ihr Monster gerade ärgern will, soll sie verdammt nochmal in Ruhe lassen.
Und wenn dieser jenige partout nicht davon ablassen will, lasse er gefälligst das Monster in Ruhe und wende sich an Frau Stella direkt.
Nachtrag: Das Vomex-zäpfchen wirkt zum Glück und das Monster isst jetzt sogar wieder ein bisschen. UFFF.
...und es will sogar wieder fernsehen!!!
Frau Stella musste schon mal mit dem Monster ins Krankenhaus, da hatte es eine Mastoiditis (eine Mittelohrentzündung, deren Eiter sich den Weg durch den Schädel bis hinter das Ohr gesucht hat).
Vier Tage lang wurde es mit Antibiotikainfusionen malträtiert, die über eine Braunüle in seinen kleinen Körper gelangten. Und jeden Tag musste eine neue Braunüle gelegt werden, da diese ständig rausrutschten.
Krankenhaus ist ein Alptraum und nun dräut (?) es wieder.
Womit hat Frau Stella das verdient? Ist das etwa seine Rache, für ihre ketzerische Reliquienaktion. Aber er ist doch gar nicht für sie zuständig, denn sie ist ja gar kein Mitglied seines Vereins.
Also, wer auch immer Frau Stella und ihr Monster gerade ärgern will, soll sie verdammt nochmal in Ruhe lassen.
Und wenn dieser jenige partout nicht davon ablassen will, lasse er gefälligst das Monster in Ruhe und wende sich an Frau Stella direkt.
Nachtrag: Das Vomex-zäpfchen wirkt zum Glück und das Monster isst jetzt sogar wieder ein bisschen. UFFF.
...und es will sogar wieder fernsehen!!!
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Montag, 16. Oktober 2006
Armes, armes Monster
frau stella, 01:09h
Frau Stellas armes Monster hat sich heute sie Seele aus dem Leib gekotzt, "...und das sei nur passiert, weil es zulange Asterix Operation Hinkelstein geguckt habe und das verbrenne einem das Gehirn..."
....und es wollte dann tatsächlich nicht mehr fernsehen!
Armes, armes Monster hoffentlich geht es dir morgen wieder besser.
....und es wollte dann tatsächlich nicht mehr fernsehen!
Armes, armes Monster hoffentlich geht es dir morgen wieder besser.
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Eine Huldigung der absoluten Hingabe
frau stella, 02:26h
Vorweg: Frau Stella ist ein armes Heidenkind, wurde also nie wirklich mit christlich-religiösen Dingen vertraut gemacht. Aber sie kann spüren.
Frau Stella liebt Reliquien, denn sie spürt die absolute Hingabe, die die Macher der Reliquien einem Ding entgegenbringen, dass, wenn vielleicht auch nur in einer homöopathischen Schüttelung, einmal in der Nähe ihres Gottes oder angebeteten Vertreter Gottes auf Erden gewesen ist.
Frau Stella möchte keineswegs beleidigen, sie will sich annähern an dieses Gefühl der Hingabe und sie will anderen ermöglichen Gleiches zu tun...
...und deshalb bastelt Frau Stella heute Reliquien:
Das Wichtigste bei einer Reliquie ist natürlich der Gegenstand, der dem Verehrungswürdigen einmal Nahe gekommen ist und der einem, von nun an, immer an den Verehrungswürdigen erinnern soll.
Das kann alles Mögliche sein: das benutzte Kaugummi des Angebeteten, der nun so weit entfernt von einem ist, weil er gegangen ist, der gefundene Eichhörnchenschädel, der einen so an die Vergänglichkeit erinnert und an das Flussufer vor zig Jahren, wo man ihn gefunden hat, das letzte Schnipselchen Papier, das von den Liebesbriefen übriggeblieben ist, die man in einer unüberlegten Stunde im Kamin verbrannt hat....
Bedeutsame, verehrungswürdige Dinge gibt es zur Genüge.
Aus Vereinfachungsgründen nehmen wir heute, die am häufigsten verwendeten Reliquiengegenstände, nämlich Knochen.
In diesen Falle Hühnerknochen, die Frau Stella mit ihrem Monster mitsamt dem Fleisch in einer Imbissbude gekauft hat. Die wohlpräparierten Knochen dienen dem Monster normalerweise als Forschungobjekte und sind dem Monster heilig! Gütigerweise hat das Monster, für die nachfolgende Bastelanleitung, zwei klitzekleine Knöchelchen zur Verfügung gestellt, aber natürlich nur, unter der Massgabe, ihm nachfolgende Reliquie, nach der Fertigstellung, komplett zu übereignen.

So, und was benötigen wir noch:
-ein Stück Stoff für den Kissenbezug,
-ein durchsichtiges Döschen mit Deckel,
-ein Stück Schaumstoff als Kissen,
-viele glitzernde Perlen
-Nadel und Faden




Als Erstes beziehen wir das Präsentationskissen mit dem Stoff.
Tipp: die Grundformen des Schaumstoffblockes abmalen und, mit einer Nahtzugabe versehen, ausschneiden. Diese Stoffteile dann direkt auf den Schaumstoffblock mit Stecknadeln anheften, die Nahtzugaben nach Innen klappen und zusammennähen

Die Knöchelchen schön auf dem Kissen drapieren und mit ein paar möglichst unauffälligen Stichen anheften

Danach nach eigenem Geschmack Perlen auf das Kissen nähen.

Das bestickte Kissen nun in den umgedrehten Deckel stellen und die durchsichtige Dose überstülpen

Fertig ist die selbstgebastelte Reliquie.

Dies ist natürlich nur eine recht simple Variante einer Reliquie. Man kann sie natürlich noch mit kleinen Schrifttafeln versehen, besticken, bemalen oder vieles mehr....
Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Frau Stella wünscht ihnen noch viel Vergnügen beim Herstellen ihrer eigenen Kreation.
Und vielleicht kommt dabei ja noch das ein oder andere Weihnachtsgeschenk heraus.
Und hier, so zum Abschluss, noch eine schöne Reliquie, die Frau Stella sehr liebt:
Die heilige Munditia
Frau Stella liebt Reliquien, denn sie spürt die absolute Hingabe, die die Macher der Reliquien einem Ding entgegenbringen, dass, wenn vielleicht auch nur in einer homöopathischen Schüttelung, einmal in der Nähe ihres Gottes oder angebeteten Vertreter Gottes auf Erden gewesen ist.
Frau Stella möchte keineswegs beleidigen, sie will sich annähern an dieses Gefühl der Hingabe und sie will anderen ermöglichen Gleiches zu tun...
...und deshalb bastelt Frau Stella heute Reliquien:
Das Wichtigste bei einer Reliquie ist natürlich der Gegenstand, der dem Verehrungswürdigen einmal Nahe gekommen ist und der einem, von nun an, immer an den Verehrungswürdigen erinnern soll.
Das kann alles Mögliche sein: das benutzte Kaugummi des Angebeteten, der nun so weit entfernt von einem ist, weil er gegangen ist, der gefundene Eichhörnchenschädel, der einen so an die Vergänglichkeit erinnert und an das Flussufer vor zig Jahren, wo man ihn gefunden hat, das letzte Schnipselchen Papier, das von den Liebesbriefen übriggeblieben ist, die man in einer unüberlegten Stunde im Kamin verbrannt hat....
Bedeutsame, verehrungswürdige Dinge gibt es zur Genüge.
Aus Vereinfachungsgründen nehmen wir heute, die am häufigsten verwendeten Reliquiengegenstände, nämlich Knochen.
In diesen Falle Hühnerknochen, die Frau Stella mit ihrem Monster mitsamt dem Fleisch in einer Imbissbude gekauft hat. Die wohlpräparierten Knochen dienen dem Monster normalerweise als Forschungobjekte und sind dem Monster heilig! Gütigerweise hat das Monster, für die nachfolgende Bastelanleitung, zwei klitzekleine Knöchelchen zur Verfügung gestellt, aber natürlich nur, unter der Massgabe, ihm nachfolgende Reliquie, nach der Fertigstellung, komplett zu übereignen.

So, und was benötigen wir noch:
-ein Stück Stoff für den Kissenbezug,
-ein durchsichtiges Döschen mit Deckel,
-ein Stück Schaumstoff als Kissen,
-viele glitzernde Perlen
-Nadel und Faden




Als Erstes beziehen wir das Präsentationskissen mit dem Stoff.
Tipp: die Grundformen des Schaumstoffblockes abmalen und, mit einer Nahtzugabe versehen, ausschneiden. Diese Stoffteile dann direkt auf den Schaumstoffblock mit Stecknadeln anheften, die Nahtzugaben nach Innen klappen und zusammennähen

Die Knöchelchen schön auf dem Kissen drapieren und mit ein paar möglichst unauffälligen Stichen anheften

Danach nach eigenem Geschmack Perlen auf das Kissen nähen.

Das bestickte Kissen nun in den umgedrehten Deckel stellen und die durchsichtige Dose überstülpen

Fertig ist die selbstgebastelte Reliquie.

Dies ist natürlich nur eine recht simple Variante einer Reliquie. Man kann sie natürlich noch mit kleinen Schrifttafeln versehen, besticken, bemalen oder vieles mehr....
Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Frau Stella wünscht ihnen noch viel Vergnügen beim Herstellen ihrer eigenen Kreation.
Und vielleicht kommt dabei ja noch das ein oder andere Weihnachtsgeschenk heraus.
Und hier, so zum Abschluss, noch eine schöne Reliquie, die Frau Stella sehr liebt:
Die heilige Munditia
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