Dienstag, 21. Oktober 2008
Fragezeichen
Da wurde Frau Stella zu einer dieser Seiten eingeladen, die sich damit befassen, alte Schulfreunde und andere Bekannte wiederzufinden.
Aus Neugierde hat sich Frau Stella daraufhin auch dort angemeldet.
Und nun kriegt sie lauter Anfragen von Leuten aus vergangenen Zeiten, die behaupten Frau Stella zu kennen.
Frau Stella aber betrachtet sich die alten Gesichter und sucht und sucht und sucht in ihrem Hirn nach irgendeinem Anker, nach einem Link, der ihr hilft diese Gesichter, diese Namen einzuordnen und dort hinzupacken, wo sie hingehören.
Und vermutlich erkennen diese Personen Frau Stella auch zurecht und Frau Stella müsste sie eigentlich auch kennen, aber da passiert nichts, einfach nichts in ihren Windungen.
Frau Stella ist verzweifelt.
Warum gibt es bei diesen Internetseiten eigentlich nur die Option "Ja, kenne ich" oder "Nein, kenne ich nicht"?
Frau Stella bräuchte hier ein großes, großes Fragezeichen, dann fühlte sie sich wohler.

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Das Gefühl kann ich nur zu gut verstehen. Meine Klassenkameraden erkenn ich schon noch alle - so lange isses ja auch noch nicht her - aber zu oft verwickeln mich Leute, die ich meines Wissens noch nie in meinem Leben gesehen hab, in vertraut wirkende Gespräche.

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Meistens sieht man ja die Fotos der anderen gar nicht, sondern nur so Schemen, es sei denn, man unterzeichnet einen Vertrag, dass man dem Anbieter der Seite seine Seele verkauft. Und wenn die Schulkameraden/-innen dann noch einen fremden Namen geheiratet haben, ist das Spiel ganz aus. Gruselig.

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