Mittwoch, 7. März 2007
die bescheuertste Geschichte der Welt
Die gute Ilsebilse wollte Frau Stella in ihren schweren prämenstruellen Stunden ein wenig, mit dem Auftrag zum Erfinden abstruser Geschichten, aufmuntern. Frau Stella aber war vielzu de- prämens, um ihre Idee auch nur zu verstehen.
Jetzt, wo sich der ganze Spuk wieder in Wohlgefallen aufgelöst hat und alles munter aus Frau Stella herausfliesst, fliessen auch wieder Geschichten.

Die bescheuertste Geschichte der Welt
"Von wo kommst du denn her?", fragte eine kleine Kühltasche, die sich, da sie ja keine Innenbeleuchtung besaß, ganz dicht an ein stahlglänzendes Kühl- und Gefrierkombigerät drängte. "Ich komme aus Alaska und wollte hier in Afrika endlich mal meine steifen Kühlrippen abtauen,",antwortete der grüne Kühlschrank, "aber dass ich jetzt hier lande hätte ich nicht erwartet. Und wie lange bist du denn schon hier drinnen?"
"Och, ich weiß nicht. Vielleicht schon ein halbes Jahr?"
"Ein halbes Jahr? Ich denke so eine Quarantäne dauert 17 Tage?", ruft der grüne Kühlschrank empört aus und bewegt sich dabei so abrupt, dass die Plastikblume auf seinem Dach bedenklich zu schwanken anfängt, sich aber dann doch wieder zurück ins Lot begibt.
"Vergiss es," mischte sich nun ein alter, sicher FCKW verseuchter, klobiger Kühlschrank ein,"die finden immer Spuren von Blauspanschimmelpest an uns, wie sollen wir uns in dem Loch hier auch Schimmelfrei halten. Aber keine Panik, grüner Neuankömmling"
Der alte Kühlschrank machte eine bedeutungsvolle Pause und trat einen Schritt zur Seite.
"Wir arbeiten schon an unserer Flucht."

In der hintersten Ecke des dunklen Raumes, da wo die Regale aufhörten, meinte der grüne Kühlschrank etwas erahnen zu können, ein schwaches Glimmen und darunter etwas Schwarzes, das noch schwärzer zu sein schien, als das Dunkel, um sie herum.

Der alte Kühlschrank schien die Frage in den Anzeigedioden des grünen Kühlschrankes erkannt zu haben, denn er antwortete, ohne dass der grüne Kühlschrank überhaupt zum Sprechen ansetzen konnte:
" Wir schmelzen uns rüber nach Australien!"

Weiterspinnen soll diesen Quatsch die gute Gutemine.

... link (6 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 6. März 2007
Frau Stella mag nicht mehr
Frau Stella ist zur Zeit aufgeblasen wie ein Michelin Männchen, Wassereinlagerungen nennt man das medizinisch, so kurz vor der Regel. Aufgedunsen nennt es Frau Stella, die sich so nicht leiden mag.
"So wird Frau bestraft, wenn sie nicht pünktlich ihren Blutzoll abliefert" und presst ordentlich damit es endlich losgeht.

... link (12 Kommentare)   ... comment


Neueste Geschmackskreation des Monsters:
Weintrauben mit reichlich Gemüsebrühenpulver bestreut.

Es aß sie mit sichtlichem Genuss und den Worten ".. die Weintrauben machen durch die Kälte, das Salz viel angemehmer".
Frau Stella bekommt schon bei der Vorstellung dieser Kombination einen Schüttelkrampf.

... link (1 Kommentar)   ... comment


Sonntag, 4. März 2007
Zwei Fliegen mit einer Klappe
Wie Frau Stella schon einmal erwähnte, ist das Monster ein großer Fan von YuGiOh Karten.
Nun hatte Frau Stella vor Kurzem ein YuGiOh Starterset mit 100 Karten im Superdupersonderangebot für schlappe 4 Euro entdeckt. Sonst kosten diese Karten mehr als das Dreifache.
So eine Gelegenheit, das Monster günstig zu beglücken, darf man sich natürlich nicht entgehen lassen.
Und dann flüsterte sich noch eine Idee in Frau Stellas Hirn:

Für jede Nacht, die das Monster alleine in seinem Zimmer schläft, ohne irgendwann zu Frau Stella ins Bett zu kriechen, bekommt es eine YuGiOh Karte.

Frau Stella ist begeistert, birgt diese Idee doch die Chance, dass ALLE glücklicher werden, das Monster und Frau Stella.
"Grandios", dachte sie sich,"jetzt muss es nur noch klappen."
Gesagt getan.
Zu diesem Zwecke schenkte Frau Stella ihrem Monster erst einmal ein Dreierpack Karten. Es musste ja geködert animiert werden.
Das Monster war Feuer und Flamme, malte Frau Stella Dankesbriefe und verkündete lauthals, dass es diese Karten für immer und ewig behalten will, auch wenn es mal begraben wird.
"Der Coup ist eingefädelt" dachte sich Frau Stella und unterbreitete nun dem Monster, die schwere Aufgabe, die ihm, wenn es sie meistere, 100 YiGIOh Karten bescheren würde.
Das Monster konnte gar nicht anders als "Ja" zu sagen, das Angebot war zu verlockend und wäre es nicht früher Nachmittag gewesen, das Monster hätte sich sofort zum Schlafen gelegt.
Vor dem Schlafengehen dann, wurde noch die Karte ausgesucht, für die es die kommende Nacht, seine Angst alleine zu sein, überwinden wolle.
Die Nacht war natürlich unruhig. Denn um die Angst zu übertönen, musste das Zimmer hell erleuchtet bleiben und ab vier Uhr Nachts, liefen die Kinderkassetten vorwärts und rückwärts.
Aber das Monster kam nicht zu Frau Stella ins Bett und am nächsten Morgen schob es stolz die gewonnene Karte zu seinem Stapel.

Heute ist nun der dritte Tag und das Monster ist wild entschlossen, alle Karten zu erschlafen.

Und Frau Stella reibt sich grinsend die Hände...

... link (2 Kommentare)   ... comment


wieder versöhnt








Frau Stella und ihr Monster waren heute unterwegs und alles war gut...

... link (8 Kommentare)   ... comment