Freitag, 8. Dezember 2006
Drachen


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Donnerstag, 7. Dezember 2006
Loslassen
"Tschüss !", rief das Monster, als es vom Kindergarten abgeholt wurde. Eine hochgewachsene Prinzessin schoss auf ihrem Schaukelross hinter Frau Stella und ihrem Monster her. "Tschüss Monster!" sagte sie. Das Monster drehte sich um, sagte nochmal "tschüss" und gab zur Besiegelung der Prinzessin einen dicken Kuss auf den Mund.
"Nun ist es soweit..." schoss es Frau Stella durch den Kopf und als ob es das Monster geahnt hätte, kam auch prompt eine Erklärung.
"Wenn wir gross sind, werden wir heiraten. Du bist auch eingeladen, Mama."
Tja, Frau Stella, fangen sie schon mal langsam an mit dem Loslassen, das dauert wohl nicht mehr lange.

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failure
Gehen wir mal, so aus Spass, ein wenig googlen. Geben "failure" ein und klicken auf "gut Glück".
Und schauen dann, was passiert!

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Mittwoch, 6. Dezember 2006
böse und stolz
Frau Stella ist böse, glaubt man den Worten des Monsterpapas, denn Frau Stella will dem Monsterpapa das Geld au der Tasche ziehen, sich dann mit der vielen Knete einen faulen Lenz machen, Cocktails schlürfen und Partys feiern.
Frau Stella ist böse, glaubt man den Worten des Monsterpapas, denn sie erlaubt dem Monsterpapa nicht eine neue Familie zu gründen, denn für eine Familie braucht man ja Geld und das will sie ihm ja aus der Tasche ziehen.
Der Monsterpapa ist grossherzig, will er doch ganz viel für sein Monsterchen zahlen, aber nur für sein Monsterchen, nicht für Frau Stella.
Frau Stella gehört ja nicht mehr zur Familie.

Frau Stella rechnet vor.
Monsterbetreuungzeit täglich, abzüglich Kindergarten und Schlafenszeit ungefähr sieben Stunden, macht wöchentlich ungefähr 50 Stunden und im Monat dann ca. 200 Stunden.
Die Hälfte davon, so rechnet sie, ist ihr Privatvergnügen ein Monster grosszuziehen, die andere Hälfte aber, ist die Zeit, die theoretisch der Monsterpapa für die Betreuung aufbringen müsste.
Da Frau Stella das aber übernimmt, deshalb in dieser Zeit blockiert ist und nicht für sich arbeiten gehen kann, muss sie einen entsprechenden Zuschuss vom Monsterpapa erhalten. Nimmt man mal einen Stundensatz von 5 Euro an, wären das im Monat 500 Euro.
500 Euro für Frau Stellas Betreuungsjob.

"Indiskutabel" meint der Monsterpapa und fegt die Rechnung vom Tisch.
"Wenn du das so siehst, dann nehme ich das Monster häufiger zu mir."
"Und wann?" fragt Frau Stella.
"Abends"
" Und was soll ich abends arbeiten, ausser kellnern vielleicht?"
"Hmm."

Frau Stella ist böse, denn sie ist nicht umgekickt, sie hat auf ihrem Standpunkt beharrt, dass sie Arbeit für den Monsterpapa übernimmt und dass dieses auch honoriert werden muss, damit sie sich einen faulen Lenz machen überleben kann.
Der Monsterpapa müsse ansonsten die 100 Stunden Betreuungszeit selber übernehmen, aber zu Zeiten, die es Frau Stella auch ermöglichen länger zu arbeiten oder einen weiteren Job anzunehmen.

Ja böse und stolz ist sie, hat sie den Monsterpapa doch dazu verdonnert endlich mal konkret zu werden und ihr konkrete Zahlen auf den Tisch zu legen, was er bereit wäre zu zahlen und wie genau er sich das vorstellt, mit der vermehrten Betreuung des Monsters durch ihn.
Zahlen, Fakten und kein Gelaber von Familiezerstören und "Geld aus der Tasche ziehen" und so.

Vermutlich hat Monsterpapa immer noch nichts kapiert, aber trotzdem ist Frau Stella gespannt, was da jetzt kommt von ihm.

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