Freitag, 17. November 2006
Frau Stella googled
Angeregt durch Herrn Kid hat Frau Stella versucht sich mal selber ein paar Referrernachrichten zu googlen webben.
Sie schrieb: Frau Stella liebt Monster.
Nicht sehr einfallsreich und auch nicht besonders witzig, nun ja, aber immerhin mit Wörtern versehen, die garantiert in ihrem Blog auftauchen.
Keine Frau Stella weit und breit und natürlich auch kein Referrer, aber dafür recht absurde Textzusammenstellungen zum Beispiel:

Liebt Monster Frau Stella

...Sie sagt, sie liebt ihn noch.Da ist man...es das graue langhaarige Monster auch, dann hat der...Fellosophie. Frau- Mutti. Gedankenchaos.Gedankensprung.Gedankenwelt.
Stella - Gewortblickt...

oder

Frau Monster liebt Stella

...Frau in der Londoner Gesellschaft arbeitet für ihren Lebensunterhalt. Sie lernt das "Monster...zum Zweck.Er liebt sie aufrichtig und... zickige, leicht störrische Stella hatte es da...

oder auch

Frau Stella liebt Monster

...Stanley Kowalski mit seiner Frau Stella. Stanley neigt zu.... unverhohlener Hingabe. Sie liebt diesen Mann, weil er..Generation brutal niederknüppelnde Monster zeigten; auch wenn, gerade...


Und mit so einem Quatsch kann Frau Stella ganze Abende verdaddeln, anstatt sich um die wirklich wichtigen Dinge des Lebens zu kümmern.

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Dank an die namenlosen Helden
Frau Stella ist erleichtert, alle sind wieder da....
und sie dankt allen namenlosen Helden, die im Hintergrund gewirbelt haben, um unser schönes kleines Bloggersdorf aus den unendlichen Weiten der
Datenströme wieder an die Oberfläche unserer Bildschirme zu zaubern.

Danke

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Mittwoch, 15. November 2006
Tanzende Blogger
Frei nach dem Motto:
Reim mich oder ich fress dich!

Ist Frau Stella mal nicht zu Hause,
machen die Blogger bei ihr eine Sause.

So macht nach Hause kommen Spass....

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Dienstag, 14. November 2006
Rhythmusstörungen
Schon wieder ist es fast zweiundzwanzig Uhr und das kleine Monster hat die Augen immer noch nicht geschlossen. Wie gut Frau Stella das kennt.
Früher, als das Monster noch kleiner war, war das immer so. Vor zehn, halb elf ist es nie eingeschlafen. Es konnte einfach nicht zur Ruhe finden.
Irgendwann nach wirklich harter Arbeit, schaffte es Frau Stella dann endlich das Monster, mit einem strengen Einschlafritual, dazu zu bringen, so gegen acht, halb neun einzuschlafen.
Alles vergebliche Liebesmüh. Kaum ist das Monster mal länger krank, ist der Rhythmus vollkommen verdreht, das Monster wälzt sich abends wach hin und her und am frühen Nachmittag klappt es völlig erschöpft zusammen.
Frau Stella kann nicht mehr. Frau Stella will nicht mehr. Sie will endlich mal alleine sein, denn ohne ihre Anwesenheit im Raum, schläft das Monster nicht ein.
Es liegt deshalb in Frau Stellas Bett, damit sie wenigsten am Computer sitzen und durch die Pixelwelt entfliehen kann.
Frau Stella spürt ihn körperlich diesen Widerwillen, ihr eigenes Monster sehen zu müssen.
Es soll weg sein und zwar sofort.
"Ich brauche dich, Mama", ruft das Monster, als ob es spüren würde, dass sich Frau Stella gerade wegbeamen möchte.
Ihr Kopf schnürt sich zusammen bis es schmerzlich pocht. Dabei hat sie schon seit fast zwei Wochen keine Kopfschmerzen mehr gehabt. Aber kein Wunder, der Versuch sich in Luft aufzulösen und durch alle Zellen ins Nichts zu diffundieren, muss Kopfschmerzen auslösen.
Widerwillig legt sich Frau Stella zu ihrem Monster, das sich an sie kuschelt und sich eigentlich nichts sehnlicher wünscht, als endlich einschlafen zu können, das spürt Frau Stella.
Frau Stella nimmt des Monsters Fuss in ihre Hand, so wie sie es schon immer gemacht hat, als das Monster noch winzig war und eine eigentümliche Vertrautheit macht sich in ihrem Widerwillen breit. Sie schliesst die Augen und spielt Fisch. Toter Fisch.
Einige Minuten später schläft das Monster endlich, das bemerkt Frau Stella am leichten Zucken in seinen Beinen. Sie steht auf, aber ihr Abend ist eigentlich auch gelaufen...

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