... newer stories
Mittwoch, 20. September 2006
Mirabellen ertrinken im Quark-Ölteig
frau stella, 00:28h
Da hat doch der Donalphons einen gaumenertränkenden Text über Zwetschgendatschi geschrieben, der mich sogleich an den Obstkuchenfavorit meiner Kindheit denken liess:
Mirabellenkuchen
Der saftigste Obstkuchen, den ich je gegessen habe.
Ich habe nun keine Kosten und Mühen gescheut und mir das Rezept von meiner lieben Frau Mama geben lassen. (an dieser Stelle schicke ich gleich ein herzliches Danke an meine Mama, die mir auch noch einige gute Tipps und Ratschläge mit auf den Weg gab.)
Also zuerst braucht man natürlich Mirabellen. In einer Grossstadt wie Hamburg dürfte das Beschaffen dieser allzu altmodischen Früchte das grösste Problem darstellen.
Wer auf dem Lande lebt, findet vielleicht noch hier und da einen verwilderten Garten, in dem sich in der hintersten Ecke noch ein Mirabellenbaum befindet, der seine Früchte den Vögeln anbietet.
Dann heisst es rein in den Baum und pflücken (aber nicht erwischen lassen)
Die armen Grossstädter müssen sich durch Biosupermärkte und Gemüsegrossmärkte durchkämpfen, um an das begehrte Obst zu kommen.
Aber gehen wir nun davon aus, dass diese Hürde genommen ist.
Die Mirabellen müssen nun gewaschen und entkernt werden. Ihr grosser Auftritt kommt aber später,
denn jetzt wenden wir uns dem Quark-Ölteig zu.
Der Quark-Ölteig ist ein pflegeleichter Teig, sagt meine Mama, der nimmt leichte Abwandlungen und Variationen bei den Mengenangaben nicht übel.
Frau Mama ist eine praktische Frau, die gerne improvisiert und aus "nichts" noch etwas sehr Schmackhaftes zaubert und wenn sie so etwas sagt, dann stimmt das auch.
Also, für alle Erstbäcker: keine Angst!
Der Quark- Ölteig:
150 g Quark
(dieser sollte möglichst trocken sein, also keiner mit Cremverstärker oder ähnlichem. Schichtkäse ist auch eine gute Möglichkeit.)
6 El Milch
6 El Öl (es sollte neutral schmecken)
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillepulver
etwas Salz
1 Päckchen Backpulver
300g Mehl
Zuerst wird die Hälfte vom Mehl mit dem Backpulver (durchsieben ist nicht unbedingt nötig, das ist so unpraktisch)
und danach mit allen anderen Zutaten verrührt.
Der Rest des Mehles wird dann unter den Teig geknetet, bis daraus eine gleichmässige, nicht klebende Masse entsteht.
Das war es schon.
Jetzt langsam den Ofen vorheizen auf 200° Celsius.
Den Teig ausrollen, die Mirabellen phantasievoll auf dem Teig dekorieren und rein in den Ofen.
Der Kuchen ist fertig, wenn der Teig eine gute Farbe hat und es im Haus anfängt, saumässig gut zu duften (also nach ca. 15-25 min)
Wenn man sich nicht furchtbar die Hände und die Zunge verbrennen würde, wäre spätestens jetzt der Zeitpunkt sich auf den Kuchen zu stürzen.
Aber wartet lieber noch ein paar Minuten.
Sollte ich in diesem Jahr noch irgendwo ein paar Mirabellen auftreiben, werde ich sicher diesen Kuchen backen und natürlich alles dokumentieren und ins Blog stellen.
Ehrensache.
Mirabellenkuchen
Der saftigste Obstkuchen, den ich je gegessen habe.
Ich habe nun keine Kosten und Mühen gescheut und mir das Rezept von meiner lieben Frau Mama geben lassen. (an dieser Stelle schicke ich gleich ein herzliches Danke an meine Mama, die mir auch noch einige gute Tipps und Ratschläge mit auf den Weg gab.)
Also zuerst braucht man natürlich Mirabellen. In einer Grossstadt wie Hamburg dürfte das Beschaffen dieser allzu altmodischen Früchte das grösste Problem darstellen.
Wer auf dem Lande lebt, findet vielleicht noch hier und da einen verwilderten Garten, in dem sich in der hintersten Ecke noch ein Mirabellenbaum befindet, der seine Früchte den Vögeln anbietet.
Dann heisst es rein in den Baum und pflücken (aber nicht erwischen lassen)
Die armen Grossstädter müssen sich durch Biosupermärkte und Gemüsegrossmärkte durchkämpfen, um an das begehrte Obst zu kommen.
Aber gehen wir nun davon aus, dass diese Hürde genommen ist.
Die Mirabellen müssen nun gewaschen und entkernt werden. Ihr grosser Auftritt kommt aber später,
denn jetzt wenden wir uns dem Quark-Ölteig zu.
Der Quark-Ölteig ist ein pflegeleichter Teig, sagt meine Mama, der nimmt leichte Abwandlungen und Variationen bei den Mengenangaben nicht übel.
Frau Mama ist eine praktische Frau, die gerne improvisiert und aus "nichts" noch etwas sehr Schmackhaftes zaubert und wenn sie so etwas sagt, dann stimmt das auch.
Also, für alle Erstbäcker: keine Angst!
Der Quark- Ölteig:
150 g Quark
(dieser sollte möglichst trocken sein, also keiner mit Cremverstärker oder ähnlichem. Schichtkäse ist auch eine gute Möglichkeit.)
6 El Milch
6 El Öl (es sollte neutral schmecken)
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillepulver
etwas Salz
1 Päckchen Backpulver
300g Mehl
Zuerst wird die Hälfte vom Mehl mit dem Backpulver (durchsieben ist nicht unbedingt nötig, das ist so unpraktisch)
und danach mit allen anderen Zutaten verrührt.
Der Rest des Mehles wird dann unter den Teig geknetet, bis daraus eine gleichmässige, nicht klebende Masse entsteht.
Das war es schon.
Jetzt langsam den Ofen vorheizen auf 200° Celsius.
Den Teig ausrollen, die Mirabellen phantasievoll auf dem Teig dekorieren und rein in den Ofen.
Der Kuchen ist fertig, wenn der Teig eine gute Farbe hat und es im Haus anfängt, saumässig gut zu duften (also nach ca. 15-25 min)
Wenn man sich nicht furchtbar die Hände und die Zunge verbrennen würde, wäre spätestens jetzt der Zeitpunkt sich auf den Kuchen zu stürzen.
Aber wartet lieber noch ein paar Minuten.
Sollte ich in diesem Jahr noch irgendwo ein paar Mirabellen auftreiben, werde ich sicher diesen Kuchen backen und natürlich alles dokumentieren und ins Blog stellen.
Ehrensache.
... link (1 Kommentar) ... comment
motorische Höchstleistungen
frau stella, 21:27h
Heute morgen wurde Frau Stella von ihrem kleinen Monster zu motorischen Höchstleistungen gezwungen angestachelt.

Und das bei nüchternem Magen.

Und das bei nüchternem Magen.
... link (3 Kommentare) ... comment
Montag, 18. September 2006
knallharte Verhandlungen
frau stella, 19:35h
Na gut, dann stich mich, aber danach hörst du sofort auf zu summen.
... link (0 Kommentare) ... comment
Montag, 18. September 2006
Das siebte Siegel
frau stella, 00:31h
Mein kleines Monster schläft immer noch nicht und es ist jetzt schon fast 22:00 Uhr.
Mein Monster hat Angst.
"...vor dem ... du weisst schon, ich kann seinen Namen nicht sagen" (mein armes Monster malt verzweifelt Buchstaben in die Luft)," der hat eine Sense und ist ein lebendiges Skelett, Mama, du weisst doch, ich habe das Siebte Siegel gesehen".
Seit Monaten jeden Abend das gleiche.
Jeden Abend weicht mein Monster mir nicht mehr von der Seite, kann nicht alleine einschlafen, muss das Licht anhaben und schläft erst dann ein, wenn der kleine Körper partout nicht mehr mitspielt.
Monsterspapa hat mit ihm das "Siebte Siegel" von Bergmann (FSK 16) gesehen!
Mich schüttelt es, wenn ich mir überlege,was er in der kleinen Monsterseele angerichtet hat.
Nicht einen halben Gedanken hat er sich gemacht, als den Film mit ihm angesehen hat.
Und ich muss es ausbaden.
Ich muss mir den Mund fusselig reden, muss mich neben mein Monster betten, damit es endlich einschlafen kann, um dann Stunden später selber vollkommen verpennt wieder aufzuwachen.
Den bis zur Unkenntlichkeit geschrumpften Restabend kann ich dann getrost in die Tonne kippen.
Mein Monster hat Angst.
"...vor dem ... du weisst schon, ich kann seinen Namen nicht sagen" (mein armes Monster malt verzweifelt Buchstaben in die Luft)," der hat eine Sense und ist ein lebendiges Skelett, Mama, du weisst doch, ich habe das Siebte Siegel gesehen".
Seit Monaten jeden Abend das gleiche.
Jeden Abend weicht mein Monster mir nicht mehr von der Seite, kann nicht alleine einschlafen, muss das Licht anhaben und schläft erst dann ein, wenn der kleine Körper partout nicht mehr mitspielt.
Monsterspapa hat mit ihm das "Siebte Siegel" von Bergmann (FSK 16) gesehen!
Mich schüttelt es, wenn ich mir überlege,was er in der kleinen Monsterseele angerichtet hat.
Nicht einen halben Gedanken hat er sich gemacht, als den Film mit ihm angesehen hat.
Und ich muss es ausbaden.
Ich muss mir den Mund fusselig reden, muss mich neben mein Monster betten, damit es endlich einschlafen kann, um dann Stunden später selber vollkommen verpennt wieder aufzuwachen.
Den bis zur Unkenntlichkeit geschrumpften Restabend kann ich dann getrost in die Tonne kippen.
... link (8 Kommentare) ... comment
Frau Stella ist komplett
frau stella, 15:40h
Frau Stella ist immer noch verliebt. Unglücklich verliebt würden manche sagen.
Aber Frau Stella ist nicht unglücklich, denn ihr fehlt nichts. Sie fühlt sich nämlich gerade ziemlich komplett.
Und so betrachtet sie abends die Fotos ihres Angebeteten, als seien es kleine, leckere Sahnebonbons, bei denen einem schon beim Anblick das Wasser im Munde zusammenläuft, die man aber nicht essen kann und legt sich seelig ins Bett.
Aber Frau Stella ist nicht unglücklich, denn ihr fehlt nichts. Sie fühlt sich nämlich gerade ziemlich komplett.
Und so betrachtet sie abends die Fotos ihres Angebeteten, als seien es kleine, leckere Sahnebonbons, bei denen einem schon beim Anblick das Wasser im Munde zusammenläuft, die man aber nicht essen kann und legt sich seelig ins Bett.
... link (0 Kommentare) ... comment
Weiberabend
frau stella, 02:59h
Heute Abend war Weiberabend bei Frau Stella.
Die schärfsten Bräute von Hamburg schlemmten und tranken, kicherten und quatschten in meinem Garten.
In dieser lauen Spätsommernacht.
Habe mich schon lange nicht mehr so wohl gefühlt.
Die schärfsten Bräute von Hamburg schlemmten und tranken, kicherten und quatschten in meinem Garten.
In dieser lauen Spätsommernacht.
Habe mich schon lange nicht mehr so wohl gefühlt.
... link (2 Kommentare) ... comment
... older stories
