Freitag, 18. Januar 2008
;o)
... und tschüß, ich fliege ...

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Donnerstag, 17. Januar 2008
alle Dinge längst gezählt
unruhige Beine scharren
geflügelten Herzens
dorthin

flatternde Hände pressen
Sand, viel zu grob,
durch das Glas

Augen werden sich betten
zapplig erwartend
den Schlaf

alle Dinge längst gezählt

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Donnerstag, 17. Januar 2008
*
...selig das Telefon gestreichelt...

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Champagnerkribbeln
Heute war wieder so ein Stöhntag.
Immer Stöhnen, aus den tiefsten Tiefen ohne konkreten Anlass.
Stöhnen, weil manche Dinge so erscheinen, als seien sie unlösbar, als würde Diese für immer und ewig so bleiben und einem das Leben erschweren.
Stöhnen, weil etwas fehlt und auch der heiße Draht diese Lücke nicht ganz zu füllen vermag.
Stöhnen, weil auch der heiße Draht aus banalen Gründen nicht zustande kommt, man aber die Stimme braucht, weil man glaubt sonst zu verdursten.
Stöhnen, weil man sich den ganzen Zustand nicht mit PMS erklären kann.

Und weil alles so ist, wie es ist, hat Frau Stella das getan, was ihr in solchen Fällen ganz sicher gut tut, auch wenn sie es morgen vielleicht mit Sorge betrachtet. Frau Stella hat sich etwas geschenkt.
Das heißt, sie hat es bestellt. Sie hat den Sprung gewagt, ist mit geschlossenen Augen über ihr Konto gesprungen, muss hoffentlich deswegen nicht direkt ins Gefängnis, sondern kann noch über Los und die 4000 Ditscher einziehen, sonst hätte sie sich fatal verrechnet.
Doch heute wird sie sich in ihr Bettchen legen, wird dieses Champagnerkribbeln spüren, ihre Stöhner hochkant in die Wüste schicken und selig murmeln "Bald, ganz bald ist er mein!"

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