Sonntag, 18. November 2007
Hmmm...
...vielleicht sollte ich jetzt einfach schlafen gehen.

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Freitag, 16. November 2007
Meilensteine
Gestern hat Frau Stella ihr Monster für eine gute halbe Stunde alleine zu Hause gelassen.
Zum ersten Mal.
Und es hat gar nicht weh getan.

Frau Stella konnte sich in aller Ruhe (Frau Stella war wirklich erstaunlich ruhig, aber das Monster hatte ja den zuverlässigsten Sitter, den Computer, vor sich ) über die gesamte Computerpalette beraten lassen.
Frau Stella träumt zur Zeit nämlich nicht mehr von Männern, nein, sie hat ihre Leidenschaft den materiellen Dingen zugewandt, sehnt sich nach Gigabits und Flachbildschirmen und bekommt weiche Knie, wenn sie diesen mobilen Recorder betrachtet.
Dass sie sich dabei in den finanziellen Ruin treibt, ist ihr im Moment ziemlich egal. Frau Stella will diese Dinge haben, anfassen, berühren, bedienen.
Der Hunger Die Reue kommt ohnehin.
Aber ich schweife ab....

Dem Monster muss es gut gegangen sein, denn kein Anruf eines ängstlich, weinenden Monsters war auf Frau Stellas Handy zuvernehmen. Nichts!
Bei der Rückkehr also, fand Frau Stella ein vergnügtes, ins Spiel vertieftes Kind vor.
Vermutlich hat er Frau Stellas Abwesenheit nicht einmal wirklich bewußt registriert.

Vorläufiges Fazit:
Auch Monster werden immer größer und das ganz von alleine.
Und die wirklich wichtigen Dinge passieren oft ganz nebenbei.

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Donnerstag, 15. November 2007
Speisekäfergetier
Beim Aufbau eines Theaterstückes, dass morgen bei uns im Theater aufgeführt wird und schon mehrere Jahre nicht im Programm war, wurde in einer luftdichten Figurenkiste eine gruselige Entdeckung gemacht.
Irgendwelches Speisekäfergetier hat sich in einer Requisitenkiste vorzüglich vermehrt, ist dann aber aufgrund des begrenzten Lebensraumes elendig zugrunde gegangen. Nun mussten alle in der Kiste befindlichen Großfiguren und Requisiten von diesen winzigen Tierchen befreit werden. Unsere Praktikantin schüttelte sich nur.
Zum Glück musste Frau Stella - wichtig, wichtig- das Licht einrichten und das Bühnenbild aufbauen, da sie eine der wenigen war, die das Stück kannten.
Aber gejuckt hat es sie auch.
Besonders juckt es sie, bei der Vorstellung, dass morgen eine Kollegin in die Großfigur schlüpfen muss. Die Kollegin war heute beim Aufbau nicht dabei.
Was meint die Leserschaft, sollte man es ihr vorher, nachher oder besser nie sagen?

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