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Samstag, 10. März 2007
Nur noch drei Tage
frau stella, 21:43h
Noch eine letzte Probe morgen und dann geht es los. Am Mittwoch fliegt Frau Stella mit ihrem Chor nach Braga in Portugal, um dort die Johannes Passion zu singen.

Wenn Frau Stella eine Reise tut, hat sie normalerweise schon anderthalb bis zwei Wochen vorher alles gepackt, den Rucksack mitten in den Raum gestellt und redet von nichts Anderem.
Dieses Mal hatte sie nicht eine Sekunde Zeit sich innerlich auf die Reise vorzubereiten und nun prasselt ihr alles ungefiltert um die Ohren.
Sie hat aber auch wirklich nichts fertig für die Reise. Was soll Frau Stella bloss nach Portugal mitnehmen und wie ist das Wetter dort? Geld und Ausweis ja nicht vergessen. Und die Sachen für das Monster, das ja in der Zeit zum Monsterpapa geht, müssen ja auch noch zusammengepackt werden. Wie gingen noch mal die Bestimmungen, was nur noch ins Handgepäck darf? Wann geht die Bahn zum Flughafen? Muss ich noch etwas waschen? Und nicht vergessen den Mülleimer leer machen, denk an die vielen Fruchtfliegen... und fast hätte sie den blöden Chorschal vergessen, aber das wäre nicht so schlimm gewesen, denn den kann sie eh nicht leiden.
Nun muss sie also mächtig rödeln, die gute Frau Stella.
Aber ganz ehrlich, so unter uns, innerhalb von drei Tagen sollte man das eigentlich hinkriegen.

Wenn Frau Stella eine Reise tut, hat sie normalerweise schon anderthalb bis zwei Wochen vorher alles gepackt, den Rucksack mitten in den Raum gestellt und redet von nichts Anderem.
Dieses Mal hatte sie nicht eine Sekunde Zeit sich innerlich auf die Reise vorzubereiten und nun prasselt ihr alles ungefiltert um die Ohren.
Sie hat aber auch wirklich nichts fertig für die Reise. Was soll Frau Stella bloss nach Portugal mitnehmen und wie ist das Wetter dort? Geld und Ausweis ja nicht vergessen. Und die Sachen für das Monster, das ja in der Zeit zum Monsterpapa geht, müssen ja auch noch zusammengepackt werden. Wie gingen noch mal die Bestimmungen, was nur noch ins Handgepäck darf? Wann geht die Bahn zum Flughafen? Muss ich noch etwas waschen? Und nicht vergessen den Mülleimer leer machen, denk an die vielen Fruchtfliegen... und fast hätte sie den blöden Chorschal vergessen, aber das wäre nicht so schlimm gewesen, denn den kann sie eh nicht leiden.
Nun muss sie also mächtig rödeln, die gute Frau Stella.
Aber ganz ehrlich, so unter uns, innerhalb von drei Tagen sollte man das eigentlich hinkriegen.
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Donnerstag, 8. März 2007
Wenn ...
frau stella, 20:17h


Diese kleinen Skulpturen hat Frau Stella neulich tiefvergraben in einer Umzugskiste wiederentdeckt.
Jetzt hätte sie mal wieder richtig Lust mit ihren Händen tief im Ton herumzuknatschen.
Tja, was man nicht alles machen könnte, wenn man Zeit hätte.
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Mittwoch, 7. März 2007
die bescheuertste Geschichte der Welt
frau stella, 22:14h
Die gute Ilsebilse wollte Frau Stella in ihren schweren prämenstruellen Stunden ein wenig, mit dem Auftrag zum Erfinden abstruser Geschichten, aufmuntern. Frau Stella aber war vielzu de- prämens, um ihre Idee auch nur zu verstehen.
Jetzt, wo sich der ganze Spuk wieder in Wohlgefallen aufgelöst hat und alles munter aus Frau Stella herausfliesst, fliessen auch wieder Geschichten.
Die bescheuertste Geschichte der Welt
"Von wo kommst du denn her?", fragte eine kleine Kühltasche, die sich, da sie ja keine Innenbeleuchtung besaß, ganz dicht an ein stahlglänzendes Kühl- und Gefrierkombigerät drängte. "Ich komme aus Alaska und wollte hier in Afrika endlich mal meine steifen Kühlrippen abtauen,",antwortete der grüne Kühlschrank, "aber dass ich jetzt hier lande hätte ich nicht erwartet. Und wie lange bist du denn schon hier drinnen?"
"Och, ich weiß nicht. Vielleicht schon ein halbes Jahr?"
"Ein halbes Jahr? Ich denke so eine Quarantäne dauert 17 Tage?", ruft der grüne Kühlschrank empört aus und bewegt sich dabei so abrupt, dass die Plastikblume auf seinem Dach bedenklich zu schwanken anfängt, sich aber dann doch wieder zurück ins Lot begibt.
"Vergiss es," mischte sich nun ein alter, sicher FCKW verseuchter, klobiger Kühlschrank ein,"die finden immer Spuren von Blauspanschimmelpest an uns, wie sollen wir uns in dem Loch hier auch Schimmelfrei halten. Aber keine Panik, grüner Neuankömmling"
Der alte Kühlschrank machte eine bedeutungsvolle Pause und trat einen Schritt zur Seite.
"Wir arbeiten schon an unserer Flucht."
In der hintersten Ecke des dunklen Raumes, da wo die Regale aufhörten, meinte der grüne Kühlschrank etwas erahnen zu können, ein schwaches Glimmen und darunter etwas Schwarzes, das noch schwärzer zu sein schien, als das Dunkel, um sie herum.
Der alte Kühlschrank schien die Frage in den Anzeigedioden des grünen Kühlschrankes erkannt zu haben, denn er antwortete, ohne dass der grüne Kühlschrank überhaupt zum Sprechen ansetzen konnte:
" Wir schmelzen uns rüber nach Australien!"
Weiterspinnen soll diesen Quatsch die gute Gutemine.
Jetzt, wo sich der ganze Spuk wieder in Wohlgefallen aufgelöst hat und alles munter aus Frau Stella herausfliesst, fliessen auch wieder Geschichten.
Die bescheuertste Geschichte der Welt
"Von wo kommst du denn her?", fragte eine kleine Kühltasche, die sich, da sie ja keine Innenbeleuchtung besaß, ganz dicht an ein stahlglänzendes Kühl- und Gefrierkombigerät drängte. "Ich komme aus Alaska und wollte hier in Afrika endlich mal meine steifen Kühlrippen abtauen,",antwortete der grüne Kühlschrank, "aber dass ich jetzt hier lande hätte ich nicht erwartet. Und wie lange bist du denn schon hier drinnen?"
"Och, ich weiß nicht. Vielleicht schon ein halbes Jahr?"
"Ein halbes Jahr? Ich denke so eine Quarantäne dauert 17 Tage?", ruft der grüne Kühlschrank empört aus und bewegt sich dabei so abrupt, dass die Plastikblume auf seinem Dach bedenklich zu schwanken anfängt, sich aber dann doch wieder zurück ins Lot begibt.
"Vergiss es," mischte sich nun ein alter, sicher FCKW verseuchter, klobiger Kühlschrank ein,"die finden immer Spuren von Blauspanschimmelpest an uns, wie sollen wir uns in dem Loch hier auch Schimmelfrei halten. Aber keine Panik, grüner Neuankömmling"
Der alte Kühlschrank machte eine bedeutungsvolle Pause und trat einen Schritt zur Seite.
"Wir arbeiten schon an unserer Flucht."
In der hintersten Ecke des dunklen Raumes, da wo die Regale aufhörten, meinte der grüne Kühlschrank etwas erahnen zu können, ein schwaches Glimmen und darunter etwas Schwarzes, das noch schwärzer zu sein schien, als das Dunkel, um sie herum.
Der alte Kühlschrank schien die Frage in den Anzeigedioden des grünen Kühlschrankes erkannt zu haben, denn er antwortete, ohne dass der grüne Kühlschrank überhaupt zum Sprechen ansetzen konnte:
" Wir schmelzen uns rüber nach Australien!"
Weiterspinnen soll diesen Quatsch die gute Gutemine.
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