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Donnerstag, 15. Februar 2007
Erinnerungs- und Gefühlsfetzen
frau stella, 18:17h
Seit Tagen hat Frau Stella ihn im Ohr.
Das Monster hat nämlich die Angewohnheit, wenn ihm ein Hörspiel gefällt, dieses immer und immer wieder zu hören, solange, bis es den Text vor- und rückwärts aufsagen und auch noch aus dem Schlaf gerissen, wortgetreu herunterbeten kann. Im Moment hört es: "die Dinos sind da" und der Sprecher ist, ja wer nun: Hans Paetsch!
Erinnerungs- und Gefühlsfetzen reissen Frau Stella nun ständig aus ihrem Alltag, lassen sie wieder ein kleines Kind sein, getragen von dieser so besonderen Stimme, die aus Schallplatten und Kassetten hervor kam und Märchen und andere Geschichten erzählte.
Vor circa 9 Jahren konnte Frau Stella Hans Paetsch einmal bei einer Lesung live hören.
Seit fünf Jahren schon gibt es diese Stimme nun nicht mehr lebendig auf dieser Welt zuhören und doch wird sie noch lange die Herzen der Menschen erfreuen, wenn sie aus den Konserven erschallt.
Sicher wird es dem Monster in vielen Jahren auch noch so ergehen.
Das Monster hat nämlich die Angewohnheit, wenn ihm ein Hörspiel gefällt, dieses immer und immer wieder zu hören, solange, bis es den Text vor- und rückwärts aufsagen und auch noch aus dem Schlaf gerissen, wortgetreu herunterbeten kann. Im Moment hört es: "die Dinos sind da" und der Sprecher ist, ja wer nun: Hans Paetsch!
Erinnerungs- und Gefühlsfetzen reissen Frau Stella nun ständig aus ihrem Alltag, lassen sie wieder ein kleines Kind sein, getragen von dieser so besonderen Stimme, die aus Schallplatten und Kassetten hervor kam und Märchen und andere Geschichten erzählte.
Vor circa 9 Jahren konnte Frau Stella Hans Paetsch einmal bei einer Lesung live hören.
Seit fünf Jahren schon gibt es diese Stimme nun nicht mehr lebendig auf dieser Welt zuhören und doch wird sie noch lange die Herzen der Menschen erfreuen, wenn sie aus den Konserven erschallt.
Sicher wird es dem Monster in vielen Jahren auch noch so ergehen.
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Mittwoch, 14. Februar 2007
Monsterspruch des Tages #1
frau stella, 17:23h
"Mama, ich habe eine Galeere gekackt!"
..und nach genauerem Hinsehen...
"Ist wohl doch eher eine Schnecke."
..und nach genauerem Hinsehen...
"Ist wohl doch eher eine Schnecke."
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Dienstag, 13. Februar 2007
Sturm in der Badewanne
frau stella, 22:31h

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"Und was ist, wenn ich nicht komme?"
frau stella, 18:58h
Schnell auf dem Nachhauseweg noch mal rein in den Supermarkt. Das macht keinen Spass, aber muss ja sein. Frau Stella läuft durch die Gänge und packt mit schnellen Griffen verschiedenste Lebensmittel in ihre Armbeuge, bis diese sich bis unter ihr Kinn stapeln.
Das Monster läuft vorne weg, schnappt sich ein Paket "Zimties" und schaut Frau Stella mit einem Fragezeichenblick an."In Ordnung, nimm mit" sagt sie schon auf dem Weg zu Kasse. Das Monster hinterher.
Frau Stella legt die Lebensmittel auf das laufende Band. Dann sieht sie ihr Monster hinter der Kasse stehen, die Zimties in seinen Händen.
"Du musst wieder zu mir kommen, die Zimties sind ja noch nicht bezahlt!", ruft Frau Stella ihr Monster zu sich.
"Und was ist, wenn ich nicht komme?" kontert das Monster grinsend.
Frau Stella wird rot. So ein Gespräch direkt an der Supermarktkasse ist ihr unangenehm.
"Nun, komm schon, schnell!" Das Monster lässt sich bitten, trödelt vergnügt, kommt aber schliesslich doch noch rechtzeitig mit der Ware an die Kasse.
Frau Stella bezahlt und verlässt mit ihrem Monster schleunigst diesen Ort.
"Wenn wir nicht bezahlen, was passiert dann?"
Frau Stella wusste es, das Thema war noch nicht durch.
"Dann sind wir Diebe, die Polizei kommt und nimmt uns fest".
"Aber die dürfen doch keine Kinder gefangennehmen."
Nein, da hast du recht, die werden mich verhaften, weil ich für dich die Verantwortung habe."
"Aber da müssen sie uns erst einmal kriegen." Das Monster grinst bis über beide Ohren. "...und wenn sie kommen, dann beschmeissen wir sie mit Tomaten oder mit faulen Birnen und Äpfeln oder wir stellen ihnen ein Bein."
Den ganzen Nachhauseweg über phantasierte das Monster, wie es uns gelänge, die Polizei und später auch die Soldaten, die dazugerufen wurden, auszutricksen.
Frau Stella indes sinnierte, was in der Erziehung ihres Monsters zu einem braven Staatsbürger wohl falsch gelaufen sei und grinste heimlich.
Das Monster läuft vorne weg, schnappt sich ein Paket "Zimties" und schaut Frau Stella mit einem Fragezeichenblick an."In Ordnung, nimm mit" sagt sie schon auf dem Weg zu Kasse. Das Monster hinterher.
Frau Stella legt die Lebensmittel auf das laufende Band. Dann sieht sie ihr Monster hinter der Kasse stehen, die Zimties in seinen Händen.
"Du musst wieder zu mir kommen, die Zimties sind ja noch nicht bezahlt!", ruft Frau Stella ihr Monster zu sich.
"Und was ist, wenn ich nicht komme?" kontert das Monster grinsend.
Frau Stella wird rot. So ein Gespräch direkt an der Supermarktkasse ist ihr unangenehm.
"Nun, komm schon, schnell!" Das Monster lässt sich bitten, trödelt vergnügt, kommt aber schliesslich doch noch rechtzeitig mit der Ware an die Kasse.
Frau Stella bezahlt und verlässt mit ihrem Monster schleunigst diesen Ort.
"Wenn wir nicht bezahlen, was passiert dann?"
Frau Stella wusste es, das Thema war noch nicht durch.
"Dann sind wir Diebe, die Polizei kommt und nimmt uns fest".
"Aber die dürfen doch keine Kinder gefangennehmen."
Nein, da hast du recht, die werden mich verhaften, weil ich für dich die Verantwortung habe."
"Aber da müssen sie uns erst einmal kriegen." Das Monster grinst bis über beide Ohren. "...und wenn sie kommen, dann beschmeissen wir sie mit Tomaten oder mit faulen Birnen und Äpfeln oder wir stellen ihnen ein Bein."
Den ganzen Nachhauseweg über phantasierte das Monster, wie es uns gelänge, die Polizei und später auch die Soldaten, die dazugerufen wurden, auszutricksen.
Frau Stella indes sinnierte, was in der Erziehung ihres Monsters zu einem braven Staatsbürger wohl falsch gelaufen sei und grinste heimlich.
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